Lehrer motiviert Familie zur Familientherapie

Wie Lehrer durch Anerkennung ihre Schüler

positiv fürs Leben prägen

Wenn Sie sich an ihre Schulzeit erinnern, fallen Ihnen wahrscheinlich zuerst viele negative Bemerkungen zu ihren ehemaligen Lehrern ein.

Wie langweilig der wieder seinen Unterricht macht, da kann man ja nur einschlafen. Das ganze Gefasel aufgenommen, wäre toll für Leute mit Schlafstörungen, selbst die würden gleich einschlafen.

Der kann absolut nichts erklären. Das versteht kein Mensch und wenn man nachfragt, macht er nur eine dumme Bemerkung.

Der nächste Lehrer war ein Nerd. Er hat ausgesehen, wie ein Nerd und hat sich auch wie ein Nerd benommen.

Diese Aufzählungen könnte ich jetzt seitenweise fortsetzen mit Aussagen von Schülern, Freunden, Bekannten und Verwandten. Das kennt sicherlich jeder von Ihnen.

Positive Aussagen zu Lehrern gibt es viel weniger. Überlegen Sie aber einmal genauer, auch Sie hatten ihre Lieblingslehrer mit positiven Eigenschaften. Sie hatten einfach einen guten Draht zu Ihnen. Die Lehrer haben sich Zeit für Sie genommen und Sie konnten auch Probleme mit ihnen besprechen. Ihre Lieblingslehrer haben Ihnen Anerkennung und Wertschätzung gegeben.

Bei den großen Klassen heute, ist es für Lehrer schwierig auf die Probleme der einzelnen Schüler einzugehen und sich für die einzelnen Schüler Zeit zu nehmen.

Lehrer, Eltern und Schüler träumen von Klassen mit einer Klassenstärke von 15 Schülern, in denen eine persönliche Atmosphäre möglich ist. Die Lehrer sich um ihre Schüler intensiv kümmern können und sie zur Freude am Lernen motivieren können.

In meiner Tätigkeit als Familientherapeutin habe ich mit einem engagierten Lehrer sehr gute Erfahrungen gemacht.

Trotz einer großen Klasse bemerkt dieser Lehrer, dass bei einem Schüler plötzlich die Leistungen abfallen und seine vorher aktive Teilnahme am Unterricht durch ein trauriges Gesicht und ständiges Gähnen ersetzt wird.

Zum einem, ist es bemerkenswert, dass diesem Lehrer bei einer Klasse von circa 30 Schülern das veränderte Verhalten des Jungen auffällt. Zum anderen nimmt er sich Zeit für den Jungen und spricht ihn auf seinen traurigen Gesichtsausdruck an.

Nach mehreren Gesprächen mit dem Jungen, setzt er sich mit den Eltern in Verbindung und motiviert die Eltern zu einer Familientherapie.

Der Lehrer ruft bei mir im Beisein der Eltern an und fragt mich, ob ich noch Kapazitäten für eine Familientherapie habe? Anschließend gibt er mir den Vater zur Terminvereinbarung ans Telefon.

Familie G. nimmt den Termin zur Familientherapie wahr.

Herr G. arbeitet im IT-Bereich 100 %

Frau G. arbeitet in leitender Position bei einer Behörde 100 %

Sohn A. ist 10 Jahre und geht in die 5. Klasse gymnasial Zweig einer Ganztagsschule

In der Familientherapie bei einem Gespräch mit Frau G., Herrn G. und ihrem Sohn A. stellt sich heraus, dass sich der Junge momentan sehr unwohl fühlt, weil er den Eindruck hat seine Eltern mögen ihn nicht mehr. Seine Eltern kümmern sich auf einmal viel weniger um ihn und beachten ihn nicht richtig. Dies ist der Eindruck ihres Sohnes.

Die Eltern beschreiben ihre Situation folgendermaßen:

Sie arbeiten beide im Angestelltenverhältnis. Frau G. hat ein besseres Stellenangebot erhalten und auch angenommen. Sie muss allerdings längere Fahrzeiten dafür in Kauf nehmen. Durch die längeren Fahrzeiten und die Einarbeitungsphase von Frau G. stehen die Eltern momentan sehr unter Zeitdruck. Sie gehen allerdings davon aus, dass sich mit der Zeit alles wieder einspielt.

Ihr Sohn geht in eine Ganztagsschule, wo er pünktlich abgeholt wird. A. hat seine Hausaufgaben schon in der Schule erledigt. Im Normalfall muss er zu Hause nichts mehr für die Schule tun. Natürlich kommen auf die Familie G. noch die Alltagsarbeiten dazu, die ziemlich viel Hektik und Stress verursachen und einen entspannten Abend verhindern.

Herr G. sagt, alle 3 stehen momentan unter Stress. In dieser Hektik passiert es manchmal, dass sie sich im Ton vergreifen. Nicht weil sie streiten, sondern sie in der Hektik die Angelegenheiten nur kurz ansprechen können

Die Familie findet auch Lösungen für ein besseres Miteinander und wie sie ihr Verhalten zueinander verändern kann.

Frau G., Herr G. und ihr Sohn nehmen sich vor mehr miteinander zu sprechen, sich über die Ereignisse ihres Tages zu informieren und zu sagen wie sie sich dabei fühlen. Außerdem wollen sie regelmäßig freitags gemeinsam überlegen was sie am Wochenende machen möchten. Manchmal unternehmen sie als Familie etwas, manchmal als Paar, manchmal gehen Vater und Sohn gemeinsam weg, manchmal Mutter und Sohn, je nachdem, was gerade den Bedürfnissen und Wünschen der Familie G. entspricht.

Aus der Schule erfahre ich durch den Lehrer, dass sich A. auch dort verändert hat. Er strahlt wieder Zuversicht und Freude aus und beteiligt sich sehr aktiv am Unterricht. Vor seinem Tiefpunkt war A. ein guter Schüler und benötigt jetzt auch keinen zusätzlichen Nachhilfeunterricht außerhalb der Schule. Sein Lehrer arbeitet mit ihm die kurzzeitig entstandenen Lücken in den gemeinsamen Freistunden auf.

A. hat zu seinem Lehrer einen besonders guten Draht entwickelt. Er freut sich über die Zuwendung seines Lehrers. A. findet es toll, dass sein Lehrer ihn ermutigt hat zu sagen, wie er sich fühlt. Er ist seinem Lehrer dankbar, dass er seine Eltern für die Familientherapie begeistern konnte, wo seine Familie gerettet wurde. So hat A. sich beim seinem Lehrer geäußert.

Die Familie G. hat wieder ein empathisches Miteinander entwickelt. Sie können entspannt miteinander reden, sich gegenseitig zuhören und gemeinsam Scherze machen.

Die Eltern G. wollen sich auch als Paar regelmäßig Zeit für sich nehmen, was A. jetzt völlig locker und als ganz normal empfindet. Er sagt ganz cool, da will er dann mit seinen Freunden etwas unternehmen und auch einmal bei einem Freund übernachten.

Nach diesen guten Ergebnissen auf allen Ebenen (Familie, Ehepaar, Schule) und einer zufriedenen Familie G. beschließe ich gemeinsam mit der Familie die Familientherapie als erfolgreich abzuschließen.

Für eine erfolgreiche Familientherapie, wie in diesem Fall, ist eine gute Zusammenarbeit mit der Schule, bzw. mit dem Klassenlehrer, Vertrauenslehrer oder Schulsozialarbeiter sehr wichtig. Nur wenn alle beteiligten Fachkräfte sich regelmäßig austauschen, kann die Familie einvernehmliche Lösungen finden, die für alle Familienmitglieder gut sind.

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Mein Name ist Terry Ann Larsen. Ich bin Diplom Sozialarbeiterin (FH) und Familientherapeutin (IGST)

Erfahrungen & Bewertungen zu Terry Ann Larsen

Psychomeda Zertifikat

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