So gelingt die Paartherapie mit einem neuen Paartherapeuten

Mit einem systemisch, lösungsorientierten Paartherapeuten erarbeitet das Paar N.  eine glückliche Beziehung

Auch zu mir kommen Klienten durch Empfehlungen zur Paartherapie. Das Paar N. kommt zur Paartherapie in meine Praxis. Sie kommen auf Empfehlung eines befreundeten Paares, das eine erfolgreiche Paartherapie bei mir abgeschlossen hat. Frau N. und Herr N. machen einen sehr motivierten und hoffnungsvollen Eindruck bei dem Erstgespräch ihrer Paartherapie. Beide sind Lehrer am gleichen Gymnasium.

Nach einer kurzen Einleitung zu meiner Vorgehensweise bei der systemisch, lösungsorientierten Paartherapie, kommen wir auf das Anliegen des Paares N. zu sprechen. Herr N. beginnt: „Vorab möchte ich von unserem Desaster bei unserem letzten Paartherapeuten berichten. Frau N. schaltet sich in das Gespräch ein: „Die Therapiesitzung war so schrecklich, dass wir nur eine Therapiesitzung bei diesem Therapeuten wahrgenommen haben.“

Ich stelle an das Paar gerichtet folgende Frage: „Können Sie mir ganz genau beschreiben was Sie in dieser Therapiesitzung so schrecklich empfanden?“

Frau N. antwortet: „Dieser Mann war einfach eiskalt. Wir haben weder aufmunternde Worte noch empathische Bemerkungen erhalten.“ Herr N. ergänzt: „Dieser Therapeut hat nicht einmal Fragen gestellt. Der Hauptanteil dieser Therapiesitzung bestand aus eisigen Schweigen. Die Stimmung, die in diesem Raum herrschte, bringt den größten Optimisten in eine negative Stimmungslage.“

Frau N. bringt noch ein: „Nach einem Blickkontakt mit meinem Mann, habe ich die Therapiesitzung mit folgenden Worten beendet: Wir möchten in der Paartherapie unsere Kommunikation verbessern. Anschweigen können wir uns auch zu Hause.“ Herr N. fügt noch hinzu: „Nicht einmal durch die sehr deutlichen Worte meiner Frau zeigte dieser Therapeut eine emotionale Reaktion.“

Ich äußere mich jetzt ganz spontan zu der Schilderung des Paares: „Ich verstehe ihre Reaktion wirklich sehr gut. Auch ich hätte in ihrer Situation so ähnlich gehandelt. Frau N. antwortet: „Ich bin jetzt richtig erleichtert. Endlich haben wir eine Therapeutin gefunden, die uns versteht.“ Herr N. stimmt seiner Frau zu und ergänzt noch: „Nach den klaren, deutlichen Worten meiner Frau hat uns dieser Therapeut auch noch als therapieresistent bezeichnet.“

Ich gehe auf das Paar ein: „Diese Art und Weise mit Klienten umzugehen, ist nach meiner Meinung wirklich kein professionelles Verhalten. Ein guter abschließender Satz in dieser Situation ist: Da weder die Therapieform, noch das Therapeuten-Klienten-Verhältnis bei uns stimmen, bitte ich Sie einen anderen Therapeuten aufzusuchen.

Es ist wirklich so, dass die Chemie zwischen Klienten und Therapeuten stimmen muss und auch die Therapieform für das Paar geeignet ist, um eine gute, erfolgreiche Paartherapie zu gestalten.“

Meine Worte bauen das Paar auf. Frau N. und ihr Mann sehen sich erfreut an. Sie machen jetzt auch wieder einen entspannten und motivierten Eindruck auf mich. Herr N. erwidert: „Die Gespräche mit Ihnen verlaufen wirklich so, wie von unserem befreundeten Paar beschrieben.“

Frau N. sagt: „Nach dieser schlechten Erfahrung haben wir uns lange Gedanken gemacht, ob wir uns einen neuen Therapeuten suchen sollen oder, ob wir ganz auf die Paartherapie verzichten, da wir uns nun wieder gut unterhalten können. Wir haben uns dann gemeinsam doch für eine Paartherapie entschieden. Jetzt bin ich froh, dass wir uns für eine Paartherapie entschieden haben.“

Herr N. führt das Gespräch weiter: „Um nicht wieder die gleiche schlechte Erfahrung beim nächsten Therapeuten zu erleben, haben wir uns im Freundeskreis nach Paartherapeuten umgehört.“ Frau N. erwidert ihrem Mann: „Wir haben eigentlich gleich von unseren besten Freunden die Empfehlung bekommen uns hier zur Paartherapie anzumelden. Unsere Freunde haben selbst bei Ihnen eine Paartherapie gemacht. Sie haben uns von den interessanten Gesprächen, die sie mit Ihnen bei ihrer Paartherapie geführt haben, berichtet.

 Wir haben wirklich nur noch gestaunt, wie eine gut geführte Paartherapie verlaufen kann. Das Gespräch mit dem befreundeten Paar hat uns in unserer Entscheidung zu einer Paartherapie zu gehen zusätzlich bestärkt. Wir haben uns mit einem richtig guten Gefühl bei Ihnen angemeldet.“ Ich antworte: „Vielen Dank für ihr Vertrauen.“

Ich gehe nochmals auf meine Arbeitsweise ein und sage zu dem Paar: „Ich arbeite nicht nach einer bestimmten Zeitvorgabe, da es absolut kontraproduktiv ist, eine Therapiesitzung zu beenden, wenn Sie sich gerade in einer Diskussion mit konträren Ansichten befinden. Zu solchen Themen erarbeite ich mit Ihnen step by step eine einvernehmliche Lösung. Es ist im Setting der Paartherapie für Sie einfacher und entspannter sich auf eine einvernehmliche Lösung, mit der Sie sich beide wohlfühlen, zu einigen. Nach dieser gemeinsam gefundenen, einvernehmlichen Lösung beende ich die Therapiesitzung oder wir gehen zu einem neuen Thema über.“

Frau N. antwortet: „Das haben uns unsere Freunde schon erzählt. Wir finden diese Vorgehensweise sehr gut. Unsere Freunde haben uns auch gesagt, dass wir zu dem Thema der stattgefundenen Paartherapie eine kleine Übung für zu Hause mitbekommen, um die Theorie der Paartherapie in unseren Alltag zu integrieren. Ihnen hat dies sehr viel geholfen die Theorie in der Praxis umzusetzen.“

Herr N. fügt noch hinzu: „In diesen beiden Punkten sind meine Frau und ich einer Meinung. Die Schilderungen unserer Freunde hat uns überzeugt, dass wir uns bei Ihnen zur Paartherapie anmelden möchten.“ Frau M. stimmt ihrem Mann zu.

Ich frage das Paar: „Möchten Sie heute schon in die Themen ihrer Paartherapie einsteigen oder ist es Ihnen lieber die Frustration ihrer ersten Paartherapiesitzung bei dem nicht passenden Therapeuten zu verarbeiten?“

Das Paar entscheidet sich die Frustration zu bearbeiten und zu verarbeiten.

Frau N. erwidert: „Ich möchte die Frustration verarbeiten, obwohl mein Mann und ich schon sehr oft zusammen darüber gesprochen haben.“ Herr N. stimmt seiner Frau zu: „Ich möchte auch die Frustration bearbeiten. Ich habe den Eindruck, dass meine Frau und ich beim Besprechen dieses Themas uns immer wieder in das Thema hineinsteigern. Bei dem Gespräch mit Ihnen habe ich den Eindruck, dass wir die Frustration loslassen können.“ Frau N. sieht dies auch so.

Ich sage zu dem Paar: „Dieses Loslassen Können ihrer Frustration kommt durch den Blick einer außenstehenden Therapeutin.“

Nach längeren in die Tiefe gehenden Gesprächen, kommt das Paar zu folgendem Ergebnis:

Das Paar hat nun die Frustration bearbeitet und verarbeitet. Sie können jetzt beide ihre Frustration loslassen.

Frau N. findet sogar noch einen positiven Aspekt: „Diese gemeinsam erlebte Frustration hat uns als Paar wieder gut vereint. Wir können jetzt wieder viel besser miteinander reden.“

Mit dieser guten, einvernehmlichen Lösung beschließen wir die Therapiesitzung und vereinbaren einen neuen Termin zur Paartherapie. Das Paar richtet mir Grüße des befreundeten Paares aus. Ich bedanke mich und lasse das Paar von mir grüßen.

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Mein Name ist Terry Ann Larsen. Ich bin Diplom Sozialarbeiterin (FH) und Familientherapeutin (IGST)

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