Die verschiedenen Lebensabschnitte einer Beziehung und wie Sie ihre Herausforderungen meistern können

Inhaltsverzeichnis:

  • Kennenlernphase – ein Hormoncocktail mit rosaroter Brille
  • Beziehung und Alltag vereinbaren
  • Probleme in der Beziehung beim ersten Kind meistern
  • Kinder außer Haus – was nun?
  • Den Ruhestand gemeinsam genießen

 

Kennenlernphase – ein Hormoncocktail mit rosaroter Brille

Sie sind auf einem Konzert oder in einem Cafe´ und lernen den Partner, der ihren Wunschvorstellungen entspricht, kennen. Sie haben tolle, lustige, romantische Dates. Es ist klar, sie sind ein Paar. Sie verbringen die Wochenenden zusammen und schweben beide im 7. Himmel. Ihr Körper produziert Glückshormone, sie fühlen sich beide sehr glücklich. Sie haben das perfekte Wir-Gefühl. Dann kommt der Moment, indem sie beschließen, in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen, eine Familie zu gründen und gemeinsam alt zu werden.

 

Beziehung und Alltag vereinbaren

Die Wohnung und Wohnungseinrichtung ist schön, aber sie leben jetzt ständig zusammen und nicht wie vorher nur am Wochenende. Jetzt heißt es den Alltag in die Paarbeziehung zu integrieren. Das kann vorübergehend zu Streitereien und Auseinandersetzungen führen, was auch bei glücklichen Paaren manchmal vorkommt. Wie Sie mit dem Streit umgehen und wie Sie sich wieder versöhnen ist der kleine Unterschied zwischen glücklichen und unglücklichen Paaren. Glückliche Paare setzen sich zusammen und versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden, unglückliche Paare lassen den Streit eskalieren, ignorieren sich und schmollen. Absprachen bieten eine Möglichkeit Situationen so zu gestalten, dass sich beide Partner mit dem Ergebnis wohlfühlen. Z.B. können sie einen Plan ausarbeiten, wie sie die anfallende Hausarbeit aufteilen.

Beide Partner haben ihre Ecken und Kanten, die erst im Alltag deutlich werden. Sie können mit Ich-Botschaften Störfaktoren ansprechen, ohne Schuldzuweisungen zu machen. Z.B. es macht mich traurig, dass deine Kleidung im Wohnzimmer liegt Unnötiger Streit kann so gut vermieden werden. Je offener Sie sich mit ihrem Partner austauschen, um so gelassener können sie Probleme, Gefühle und Bedürfnisse ansprechen, da eine gute Vertrauensbasis besteht. Eine gute Kommunikation ist Grundlage für eine harmonische Paarbeziehung.

Mit der Zeit werden Sie bemerken, dass gewisse Angewohnheiten nicht zu ändern sind. Z.B. ihr Partner lässt die Tube der Zahncreme grundsätzlich offen. An diese kleineren Macken sollten Sie sich gewöhnen und diese nicht persönlich nehmen.

 

Probleme in der Beziehung beim ersten Kind

Das erste Kind, auch wenn es ein Wunschkind ist, ist eine große Umstellung für Paare und eine Herausforderung an die Paarbeziehung. Sie sind jetzt eine kleine Familie. Sie haben jetzt eine große gemeinsame Verantwortung zu meistern und müssen ihren Lebensstil komplett umstellen.

Das Kind steht jetzt im Mittelpunkt ihres Lebens. Sie haben als Paar wenig Zeit für Zweisamkeit. Die Rollen in ihrem Leben müssen neu definiert werden. Wer wann wo was übernimmt ist zu klären. Jetzt ist Teamarbeit angesagt und gute Absprachen. Dies ist schwierig, da das Kind Aufmerksamkeit braucht, Sie wenig Zeit haben und sich überfordert fühlen.

Am besten ist es, wenn Sie die auf Sie zukommende Situation schon vor der Geburt des Kindes realistisch beurteilen, d.h. ein Kind ist das Familienglück, was aber auch viele Verpflichtungen und Umstellungen mit sich bringt. Veränderungen haben  zwei Seiten.  Eine Seite der Medallie ist Freude und Familienglück, die Kehrseite ist Stress und neue Verpflichtungen.

Je besser Sie sich auf das Leben mit Kind vor der Geburt vorbereiten, um so einfacher ist die Umsetzung. Gemeinsame Diskussionen und Pläne sind der Schlüssel zum guten Gelingen.

 

Diese Fragen sollten Sie klären;

Wer nimmt Erziehungsurlaub?

Wie kann die Versorgung des Kindes abgedeckt werden?

Wer übernimmt welche Aufgaben im Alltag?

Wen können Sie in die Versorgung des Kindes einbinden?

Was können Sie gemeinsam mit dem Kind unternehmen?

Wen können Sie mit Kind besuchen?

Wer aus der Familie kann Sie unterstützen?

Brauchen Sie manchmal einen Babysitter?

 

Selbst wenn diese Fragen gut abgesprochen sind, passieren im Alltag unvorhersehbare Dinge, auf die Sie spontan reagieren müssen. Also trotz guter Planung können stressige, hektische Momente eintreten, die für ihre Paarbeziehung eine Herausforderung sind. Mit einem weinenden, verletzten Kind, das zum Arzt muss, ist es nicht einfach dem Partner gerecht zu werden. Je vertrauensvoller ihre Paarbeziehung ist, umso besser kann ihr Partner ihnen die Gereiztheit und ihre unwirsche Ausdrucksweise verzeihen.

Voraussetzung zur Erziehung eines Kindes ist eine gute, harmonische, vertrauensvolle Paarbeziehung. Es ist grundsätzlich keine gute Idee zu denken, dass ein Kind ihre Beziehung retten kann. Die Erfahrung zeigt, dass selbst in guten Paarbeziehungen die Umstellung auf Familie mit Kind schwierig ist. Bestehen bereits Paarprobleme, ist Unterstützung durch eine Eheberatung oder Paartherapie sinnvoll.

Ist die Paarkrise überwunden und Sie fühlen sich wieder glücklich in ihrer Beziehung, können Sie sich dem Gedanken widmen ein Kind zu bekommen. So kann das Kind in einer guten Atmosphäre aufwachsen und Sie ersparen sich unnötigen Ärger und Stress.

Jede Entwicklungsphase der Kinder stellt Sie vor neue Aufgaben. Aus diesem Grund ist es wichtig ein gemeinsames Erziehungskonzept gegenüber den Kindern zu vertreten. Treten größere Schwierigkeiten bei der Erziehung ihres Kindes auf oder bestehen Probleme über einen längeren Zeitraum, können Sie sich Unterstützung in Erziehungsfragen holen.

z.B. bei:

persönlichen Probleme des Kindes

Konkurrenz unter den Geschwistern

Fragen zu Ausbildung und weiterführenden Schulen

Pubertät

Oft kommt die Paarbeziehung zu kurz. Es ist wichtig sich nicht nur als Eltern zu definieren, sondern sich als Paar Zeit zu nehmen und diese Termine, die Sie sich vorgenommen haben auch einzuhalten. Beziehen sich ihre gemeinsamen Gespräche nur noch auf ihre Kinder, kann eine Eheberatung oder Paartherapie neuen Schwung in ihre Paarbeziehung bringen.

 

Kinder außer Haus – was nun?

Der Auszug der Kinder aus der elterlichen Wohnung ist eine große Veränderung. Es ist ein Unterschied, ob die Kinder Sie besuchen oder sie in ihrer gemeinsamen Wohnung oder Haus mit ihnen leben. Bei Paaren mit mehreren Kindern erfolgt die Veränderung schrittweise. Sie können sich langsam auf die auf sie zukommende Situation einstellen. Die Kinder verlassen   das Haus, bedingt durch Alter und Ausbildungsstand nacheinander. Ist das jüngste Kind flügge geworden, kann ein Haus oder Wohnungswechsel erforderlich sein, Jede individuelle Situation der Paare hat seine Vor- und Nachteile. Jedes Elternpaar oder sogar jeder Elternteil reagiert unterschiedlich auf das leere Nest.

Für manche Paare ist es kein Problem. Die Familie hat ein starkes Wir – Gefühl, trotz der örtlichen Trennung besteht weiterhin ein guter Kontakt zu den Kindern und das Paar hat eine gute stabile Paarbeziehung.

Eltern, deren Beziehung nur durch die gemeinsamen Kinder Bestand hat, leiden unter dem leeren Nestsyndrom. Sie haben jetzt wenige Themen, um eine gute Kommunikation in Gang zu halten, da sich ihre Gespräche und ihre Beziehung auf die Belange der Kinder beschränkt.

Bei Paaren mit traditioneller Rollenverteilung fällt der Elternteil, der überwiegend für Kinder und Haushalt zuständig ist, in ein schwarzes Loch, besonders, wenn der andere Elternteil viele Hobbies und Freunde hat.

Gehören Sie zu den Eltern, die nach Auszug der Kinder in ein Gefühl der Leere fallen, ist es an der Zeit für ihre Paarbeziehung etwas Gutes zu tun, um wieder ein erfülltes Paarleben zu erhalten. Eine Eheberatung oder Paartherapie kann Sie dabei unterstützen. In der Eheberatung oder Paartherapie erhalten Sie durch gezielte Fragen Denkanstöße zur Findung einer gemeinsamen Lösung mit der sich ihr Partner und Sie wohlfühlen.

 

Gemeinsam den Ruhestand genießen

Der nächste große Einschnitt im Leben ist die Pensionierung. Auch darauf soll man sich vorher schon gut vorbereiten und gemeinsame Pläne schmieden, um den Ruhestand genießen zu können. Auch hier gibt es verschiedene Varianten.

Gehet nur ihr Partner in den Ruhestand und der andere Partner arbeitet noch ist die Rollenverteilung relativ einfach. Ihr Partner kann jetzt die im Alltag anfallenden Arbeiten übernehmen und so für ihre Entlastung sorgen. Natürlich ist dadurch nicht der ganze Tag ihres Partners ausgefüllt, es bleibt noch Zeit persönliche Hobbies zu pflegen. Außerdem haben sie durch ihre Entlastung jetzt auch mehr Freiraum für gemeinsame Aktivitäten. So können Sie als gut eingespieltes Paar öfter ihre Zweisamkeit genießen und ihre Paarbeziehung auffrischen.

Fühlt sich ihr Partner unzufrieden in seiner Rolle nur zu Hause zu sein, ist mürrisch und schlecht gelaunt, kann sich dieses Verhalten nach einer gewissen „Eingewöhnungsphase“ ändern. Sich von einem stressigen Berufsleben auf ständig Freizeit zu haben, umzustellen ist nicht einfach, obwohl im hektischen Berufsdasein der Wunsch nach viel mehr Freizeit vorhanden war.

Bleibt sein Verhalten über einen längeren Zeitraum unverändert und Sie merken, dass ihre Beziehung leidet, ist eine Paartherapie oder Eheberatung die richtige Entscheidung zur Problemlösung.

Entscheiden sich beide Partner für den Ruhestand und können zur gleichen Zeit oder mit geringen zeitlichen Abstand die Arbeit beenden, steht ihnen nichts im Weg den Ruhestand gemeinsam nach ihren Wünschen, Bedürfnissen und Vorstellungen zu genießen.

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