Durch Familientherapie erhalten Sie gute Lösungen, die ihre ganze Familie betreffen

Familientherapie führt zu guten Beziehungen untereinander und bringt Entspannung in ihr Familiensystem

Zum heutigen Termin der Familientherapie erscheint die Familie gemeinsam.

Herr L. berichtet gleich am Anfang der Familientherapie: „Wir finden die bisher besprochenen Lösungen sehr gut. Wir haben uns alle nochmals gemeinsam getroffen und in aller Ruhe die letzte Familientherapie reflektiert.“

Ich antworte: „Ich freue mich, dass Sie die Sitzung nochmals gemeinsam reflektiert haben und weiterhin zu den bereits erarbeiteten Lösungen stehen.“

Frau K. sagt: „Wir haben heute noch weitere erfreuliche Ereignisse zu berichten.“

Herr L. ergänzt seine Partnerin: „Ich erzähle Ihnen am besten gleich von meinem Erfolgserlebnis. Ich traf mich mit dem Steuerberater und schilderte ihm meine Situation ausführlich. Er hat mir eine verbindliche Zusage für meinen Ferienjob in den Semesterferien gegeben. Er schlug mir auch vor, sollte er sehr viel Arbeit haben, kann er mich auch zwischendurch für ein paar Tage beschäftigen, sobald ich ihm die Zulassung für das neue Studium vorlegen kann.“

Frau K. fügt hinzu: „Diese Zusage und das Zusatzangebot des Steuerberaters erleichtern mich richtig, da dadurch meine Schwiegereltern entlastet werden.“

Der Schwiegervater sagt scherzhaft: „Wir helfen euch gerne. Ich finde es schön, dass du uns entlasten willst. Es ist für uns kein Problem euch zu helfen. Mach bitte kein Problem für dich daraus.“

Ich erkläre kurz: „Aus der Art, wie Sie aufeinander eingehen und sich gegenseitig entlasten möchten, sehe ich, dass Sie ein sehr gutes Verhältnis zueinander haben, sich vertrauen und gegenseitig helfen möchten.“

Frau K. sagt zu ihrem Schwiegervater: „Euer Angebot ist gut und nett gemeint. Ich bin euch wirklich dankbar dafür. Das Thema ist für mich jetzt bearbeitet und abgeschlossen. Ich nehme mir vor es nicht mehr zu erwähnen.“

Bei unserer folgenden, ruhigen Diskussion stellt sich heraus, dass der Vater von Herrn L. sich für die Berufswahl seines Sohnes verantwortlich fühlt.

Er drückt es so aus: „Ich habe wahrscheinlich die Studienwahl meines Sohnes beeinflusst, indem ich öfter gesagt habe, dass Berufe im Finanzwesen und im betriebswirtschaftlichen Bereich krisensicher sind und Zukunft haben. Allerdings bin ich damals auch davon ausgegangen, dass die Arbeitszeiten dort gut geregelt sind.“

Herr L. korrigiert seinen Vater sofort: „Ich habe mich definitiv für diesen Studiengang entschieden und du hast meine Wahl für gut empfunden. Hätte ich mich nicht für dieses Studium interessiert oder schon beim Studium festgestellt, dass der betriebswirtschaftliche Bereich nicht mein Ding ist, hätte ich das Studium abgebrochen. Außerdem hat mir das Praktikum beim Steuerberater Spaß gemacht. Du brauchst dir da wirklich keine Vorwürfe machen.“

Frau K. unterstützt ihren Partner und ergänzt ihn: „Du hast deinen Sohn in der Wahl seines Studiums bestätigt. Die Entscheidung hat er getroffen.“

Ich schalte mich jetzt in die Diskussion ein und sage zum Vater von Herrn L. gewandt: „Ich finde es gut, dass Sie ihre Vermutung jetzt ausgesprochen haben. Dies entlastet Sie in der momentanen Situation sicherlich. Sie haben an Hand der Reaktion ihres Sohnes und ihrer Schwiegertochter auch festgestellt, wie verkehrt Sie mit ihrer Vermutung liegen.

In der Familientherapie haben Sie alle erkannt, wie wichtig es ist Vermutungen anzusprechen bzw. auszusprechen. So können die Angelegenheiten direkt geklärt werden ohne sich gedanklich immer wieder mit diesen Vermutungen auseinandersetzen zu müssen.

Ich erlebe es in meinen Beratungsgesprächen sehr häufig, dass sich die Vorstellung des Berufs bei der Wahl des Studiums nicht immer mit der Realität im Berufsleben deckt.

Wie auch im Fall ihres Sohnes, kommt es öfter vor, dass das Praktikum als interessant empfunden wird, aber die Stelle, die die Studenten nach Abschluss ihres Studiums erhalten, eine ganz andere Tätigkeit beinhaltet, als die, die sie in ihrem Praktikum erlebt haben.

Meines Erachtens sollten schon in der Oberstufe mehrere Praktika im Lehrplan enthalten sein, damit sich die Schüler ein genaueres Bild vom Berufsleben zu einem bestimmten Studiengang machen können. Noch besser wäre es, wenn die Schüler mehrere Praktika machen könnten, dass sie Einblick in verschiedene Berufsfelder erhalten, um sich besser für das richtige Studium entscheiden zu können.“

Der Vater sagt zu seinem Sohn: „Ich hatte während deiner Studienzeit auch manchmal den Eindruck das Studium gefällt Dir nicht, da du dich über manche Pflichtfächer aufgeregt hast und diese als sehr unangenehm empfunden hast. Erst als du dein Praktikum gemacht hast, die Arbeit für dich interessant war und du dich dort wohlgefühlt hast, habe ich mir darüber keine Gedanken mehr gemacht. Bei unserer vorangegangenen Diskussion sind diese Gedanken wieder bei mir aufgetaucht.“

Ich entgegne dem Vater: „Wir haben jetzt in unserem Gespräch miteinander geklärt, dass Sie nicht für die Wahl des Studiums ihres Sohnes verantwortlich sind. Sie können mit diesem Thema wirklich abschließen.

Dies sind die positiven Effekte einer Familientherapie. In der Familientherapie werden auch Themen angesprochen, die sich in der Vergangenheit aufgestaut haben, bei der Therapie plötzlich wieder hochkommen und bearbeitet, wie auch verarbeitet werden. Mit der Verarbeitung in der Familientherapie ist das Thema abgeschlossen.“

Der Vater antwortet: „Ich bin froh, dass ich das Thema angesprochen habe. Ich fühle mich jetzt wirklich besser.“

Der Sohn sagt ganz spontan zu seinem Vater; „Ich schimpfe öfter und rege mich auf, wenn ich unangenehme Aufgaben erledigen muss. Das befreit mich von meinem Frust. Ich möchte durch mein Schimpfen niemanden verletzen, sondern einfach vor mich hin schimpfen, um mich von meinem Frust zu befreien. Es soll sich niemand durch meine Schimpferei angesprochen fühlen.

Es ist auch ganz normal, dass man nicht jedes Pflichtfach seines Studiums gut findet. Das ist in der Schule doch genauso. Ich habe auch dort schon immer meine Lieblingsfächer gehabt.“

Frau K. ergänzt: „Ich kenne das auch von meinen Schülern. Es gibt kein Schulfach, das allen Schülern aus einer Klasse gefällt. Beim Studium ist es ähnlich. Manche Pflichtfächer bringen wir zähneknirschend hinter uns, andere Fächer begeistern uns.“

Der Vater antwortet: „Ich finde eure Reaktionen zu der von mir angesprochenen Vermutung schön. Ich kann das Thema nun als erledigt ansehen. Ich werde dieses Thema künftig nicht mehr ansprechen.“

Abschließend zu der heutigen Familientherapiesitzung gebe ich der Familie L. ein positives Feedback mit.

„Sie haben heute zwei gute, einvernehmliche Lösungen gefunden. Sie haben zwei schwierige Themen bearbeitet und verarbeitet. Sie können nun alle mit diesen Themen abschließen. Sie zeigen sich in den Familientherapiesitzungen als gutes Team, das sich durch ihr nettes, freundliches Miteinander und ihr gegenseitiges Einfühlungsvermögen den Ball gekonnt zuspielt.“

Hier gelangen Sie zu meinem Beratungsangebot Familientherapie

Interessieren Sie sich für den ganzen Therapieverlauf des Paares Frau K. und Herrn L. und den Eltern von Herrn L., können Sie dies in den ersten beiden Kapiteln nachlesen.

Kapitel 1

Lösungen durch eine Kombination aus Paartherapie und Familientherapie erhalten

Wie Sie einvernehmliche Lösungen und eine gute, glückliche Beziehung für ihren neuen Lebensabschnitt durch eine Kombination aus Paartherapie und Familientherapie finden

Kapitel 2

Paartherapie und Familientherapie helfen Ihnen eine gute Kommunikation miteinander zu führen

So können Sie miteinander einvernehmliche Lösungen in einem ruhigen, entspannten Dialog finden

Kapitel 3

Durch Familientherapie erhalten Sie gute Lösungen, die ihre ganze Familie betreffen

Familientherapie führt zu guten Beziehungen miteinander und bringt Entspannung in ihr Familiensystem

Hier gelangen Sie zu meinem Beratungsangebot Familientherapie

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Mein Name ist Terry Ann Larsen. Ich bin Diplom Sozialarbeiterin (FH) und Familientherapeutin (IGST)

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